Donnerstag, 14.Dezember 2017

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Altes Handwerk am Schmiedefeuer besteht im Federnwerk weiter





Foto: F.Richter


Martin Luckau ist Geselle in der Bischoffs Federnwerk und Nutzfahrzeugteile GmbH in Staßfurt und arbeitet bei Bedarf am traditionellen Schmiedefeuer. Er fertigt Meißel für Presslufthammer und anderes an, die er mit Hammer und Amboss bearbeitet, schließlich im Schmiedefeuer, der sogenannten „Esse“, erhitzt und dann im Wasser härtet. Das Federnwerk Bischoff verfügt über ein Lager mit etwa 700 Tonnen Stahl, der größtenteils zu Federn für Fahrzeuge verarbeitet wird.
Derzeit sind 100 Mitarbeiter bei dem Betrieb angestellt.
Zu deren Arbeit gehört es, verschiedene Stahlteile in riesigen Öfen mit bis zu 1000 Grad Celsius zu erhitzen, zu formen und schließlich in Wasser oder Öl zu vergüten. Die Stahlfedern dienen als Federn für Pkw, Busse, Züge oder als Pflugteile für Erntemaschinen. Sogar auch ein paar wenige Stücke stellen die Mitarbeiter noch für Kutschen her, wie es früher eines der Geschäftsfelder unter Schmiedemeister Friedrich Bischoff (r.), war.

Volksstimme, Januar 2012